Mutter sein ist so richtig toll und du hast dich riesig darauf gefreut. Außerdem hattest du dir ganz fest vorgenommen und es auch geglaubt, du kannst so bleiben, wie du bist. Teilweise hat das auch sicher funktioniert und toll ist es immer noch, aber du fühlst dich oft ausgelaugt und mit den Nerven am Ende. Alles unter einen Hut zu bringen, ist manchmal ordentlich stressig und erfordert enorm viel Organisationstalent sowie Hausfrauen-und Mutterqualitäten. Und das war noch nicht alles! „Zwischendurch“ verlangt auch noch dein Job oder sogar dein eigenes Business deine volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Ständig möchte jemand um dich herum seine Bedürfnisse erfüllt haben, ohne danach zu fragen, ob du dich dazu gerade in der Lage siehst. Als Mutter hat man einfach zu „können“ und am Besten immer und gleich und für alles und jeden.

Glaub mir, ich kenne das nur zu gut. Dann kommen bei einigen noch zusätzlich Dinge hinzu. Bei mir war das zum Beispiel, dass ich eine Zeit lang alleinerziehend war und einer meiner Jungs eine ADS-Diagnose hatte. Beide wurden als hochbegabt getestet, was uns einiges an zusätzlichen Aufgaben bescherte. Auch wenn es anstrengend war, es machte mir nie viel aus. Sind ja meine Jungs und für die mache ich alles – heute noch.

 

Der 1. wichtige Faktor: die Mutterrolle selbst

 

Doch diese vielen einzelnen Sachen lassen Mütter oft in etwas reinrutschen, was sie so sicher nicht wollten und sogar oft gar nicht merken. Sie vergessen sich selbst in dieser ganzen Runde. Umso höher die Anforderungen werden, umso weiter geraten sie in einen Strudel aus Stress und immer höher werdenden Druck. Was tut Mama dann ganz automatisch? Sie steckt selbstverständlich zurück. Ist auch wirklich ganz normal und hat wohl die Natur so eingerichtet.

Das ist auch schon der erste wichtige Faktor, der mit dazu beiträgt, dass du dich als Mutter oft selbst vergisst und ganz hinten anstellst.

Die Mutterrolle selbst!

Wie schon erwähnt, ist das allerdings ein Faktor, den man wohl einfach so im Raum stehen lassen kann und nicht wirklich daran rütteln muss. So sind wir Mütter nun mal und sollen es auch sein.

Zumindest solange es sich im vernünftigen Rahmen hält. Wenn du natürlich zur Überglucke mutierst, solltest du dir doch Gedanken machen. Weil du dann nicht nur dir, sondern tatsächlich auch deinen Kindern schadest.

Werde dir auch bewusst darüber, welche Rollen du im Alltag noch auszufüllen hast und wie eine gute Verteilung aussehen kann, damit auch noch Zeit, Kraft und Raum für dich bleibt. Viele Mütter sind heute berufstätig, haben noch weitere gesellschaftliche Verpflichtungen übernommen, kümmern sich um Haushalt und füllen eine Partnerinnen-Rolle aus. Das ist ganz schön viel für eine Person und der Blick für das Wesentliche ist hierbei gefragt.

 

 

Der 2. wichtige Faktor: Schuldgefühle

 

Dich plagen manchmal Schuldgefühle? Oder das schlechte Gewissen, du könntest nicht genug oder womöglich das Falsche getan haben? Es gibt Beschwerden aus dem Kindergarten oder Probleme in der Schule oder gerade wieder Dauerzoff? Zack ist es da! Du fragst dich, was du wann falsch gemacht hast. Sicher warst du nicht konsequent genug oder doch eher zu streng? Vielleicht glaubst du auch, dein Kind nicht genug gefördert zu haben. Aber nein, sicher hast du es überfordert. Möglicherweise liegt es auch am Erziehungsstil, sicher war der komplett falsch. Oder ist es der Supergau schlechthin: DEIN KIND BEKOMMT NICHT GENUG LIEBE !!! Nein halt, eigentlich hast du es doch viel zu verwöhnt!

Schuldgefühle, Zweifel und Ängste, die immer dann aufkommen, wenn es mal nicht rund läuft.

Doch bei wem tut es das immer? Jedes Kind und jede Mama, jeder Papa, haben ihre Ecken und Kanten und sind ganz eigene Persönlichkeiten. Es gibt verschiedene Lebens- und Entwicklungsphasen, es gibt Veränderungen und Einschnitte. Es muss und kann gar nicht immer alles perfekt laufen. Das würde letztlich auch keinem Kind gut tun. Du kannst nicht alles Unbehagliche vor ihnen fernhalten, bzw. sie vor allem bewahren. Musst du auch nicht! An vielen Dingen wächst das Kind und lernt. Das gehört auch zum Leben dazu und macht im besten Fall sogar stark.

Schuldgefühle, die oft noch aus eigenen Kindertagen stammen, verhindern eines richtig gut – dass du in deiner Verantwortung bleibst und dem Kind seine Verantwortung lässt und auch die Verantwortung von Lehrern, Schule, Kindergarten etc. in ihrer Regie bleiben lässt. Wenn du hier gute Grenzen ziehen kannst, entsteht Luft für dich. Nicht um alles musst du dich kümmern und nicht alles ist dein Business, nur weil du die Mutter bist.

 

Der 3. Wichtige Faktor: Einflüsse von außen

 

Wir leben in einer Gesellschaft, einer Familie, eben in einem System, wo sich selbstverständlich die Dinge und Menschen gegenseitig beeinflussen. Auch das ist ganz normal und gut so. Nur so ist ein Zusammenleben möglich und machbar.

Doch manchmal ist uns gar nicht bewusst, wie sehr uns einiges beeinflusst und das nicht immer unbedingt positiv. Deshalb ist es wichtig, dass wir da mal genau drauf schauen. Wann tun wir Dinge, weil wir es selbst für richtig halten und was tun wir, weil andere meinen, dass es gut ist. Das kann ein Anruf aus der Schule sein, von 0 ist man auf 100, das schlechte Gewissen ruft sofort und macht Druck.
Die Oma beschwert sich, dass Junior nicht brav sitzen kann, oder nicht ordentlich isst. Schon klingeln bei Mama die Alarmglocken und es wird nach geeigneten Maßnahmen gesucht. Eine Bemerkung aus dem Umfeld oder auch der Vergleich mit anderen Kindern und Familien nagen an der eigenen Unsicherheit, was alle anderen machen oder können, muss für euch auch schaffbar sein?

Da gibt es ganz viele solcher Einflüsse, die uns Tag täglich beschäftigen und einnehmen. Nicht alle davon tun uns selbst und unseren Kindern gut. Schlimmstenfalls geht uns dadurch das eigene Bauchgefühl für unsere Bedürfnisse und die unserer Kinder verloren und wir passen uns an fremde Meinungen und Einflüsse an, was immer zusätzlichen Stress bedeutet. Ein Kind weiß eigentlich immer, was es braucht und es „funktioniert“ nur dann nicht mehr, wenn seine Bedürfnisse keine Beachtung finden. Eigentlich dann entstehen erst die Probleme.

 

Diese 3 Faktoren fließen meist nahtlos ineinander und ziehen dich gemeinsam in einen Strudel, der dazu führt, dass du eigene Bedürfnisse immer weiter hinten anstellst. Anfangs sogar völlig unbemerkt. Erst wenn die Belastung und der Stress zu groß werden, macht sich das deutlich bemerkbar. Bei manchen geht das soweit, dass sich Anzeichen, die einen Burnout ankündigen, zeigen. Dann ist auch schon die höchste Alarmstufe erreicht.

Doch wo ist die Lösung?

  • Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, dass du auch Bedürfnisse hast. Das du Pausen brauchst. Pausen um dich zu erholen, Kraft zu tanken und klare Gedanken zu fassen.
  • Wichtig ist, dass du dich zur höchsten Priorität erhebst und dir zuerst deine Bedürfnisse erfüllst. Denn wenn du nicht mehr kannst, wer übernimmt dann?
  • Wichtig ist, dass du immer Zeit findest, mit dir in Kontakt zu kommen. Denn wenn du immer nur auf das Außen gerichtet bist, wie sollst du dann bemerken, was du eigentlich denkst, fühlst und für dich und deine Kinder willst?
  • Wichtig ist, dass du Zeit mit dir verbringst, denn auch als Mutter bist du eine eigene Persönlichkeit und in erster Linie eine Frau, die auch Wünsche, Vorlieben und eigene Vorstellungen von ihrem Leben hat.

 

Ein entspanntes und gelasseneres Familienleben hängt sehr davon ab, wie es dir geht.

 

Wenn du immer nur für andere da bist, wird sich das früher oder später bemerkbar machen. Statt Lebendigkeit und Freude erlebst du Erschöpfung und Unzufriedenheit und gerätst schnell in einen Strudel aus Belastung und Dauerstress. Das schadet dir und überträgt sich auch auf die Kids und die gesamte Familie. Um aus diesem Strudel zu kommen ( oder gar nicht erst hinein ) ist es wichtig, dass du gut für dich sorgst und unbedingt auch an dich und dein Wohlbefinden denkst! Bist du bei dir und in deiner Kraft, fällt es dir viel leichter mit den alltäglichen Anforderungen klar zu kommen

– in einem entspannten Familienalltag gelingt vieles leichter.

Wecke die kleine Egoistin in dir und spüre, welche guten Veränderungen für dich und den Familienalltag möglich werden.

 

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Deine Daniela

 

Lektorat: Almut Switalla