Auch starke Mütter haben Ängste

Die Angst, als Mutter nicht gut genug zu sein

 

Wenn irgendetwas mit den Kindern nicht nach Plan läuft, beschleicht viele Mütter der Gedanke:

Habe ich etwas falsch gemacht? Ist es meine Schuld? Bin ich überhaupt eine gute Mutter?

Du liegst abends im Bett, lässt den Tag Revue passieren und es gehen dir Dinge im Kopf herum wie:

War ich in einer bestimmten Situation zu ungeduldig? Oder zu streng ?

Habe ich nicht doch ungerecht reagiert?

Schadet das meinem Kind?

Warum kann ich mich dann nicht beherrschen?

Was, wenn es WEGEN MIR! nicht schlafen kann?

Es schwirrt und wuselt in deinem Kopf und du kannst nicht einschlafen:

Was, wenn sich Junior die ganze Zukunft verbaut, nichts aus ihm / ihr wird. Das ist dann alles meine Schuld.

Dein Magen verkrampft sich und du beschließt, morgen wird alles besser.

Aber was genau wird denn besser? Und was ist denn wirklich schlecht oder nicht gut?

 

Du gibst erstmal noch mehr Gas und bist konsequenter, z.B. was Schulsachen angeht. Schließlich soll aus ihm/ ihr was werden. Dann muss das Kind jetzt mal so fleißig sein wie „alle anderen“ auch. Ich muss jetzt einen Plan machen und mehr hinterher sein. Denn es liegt sicher nur daran, dass ich nicht konsequent genug bin. Ich verbaue meinem Kind damit das ganze Leben.

Doch was ist, wenn ich zu streng bin und es dann das Gefühl hat, nicht geliebt zu sein ?

So oder so ähnlich läuft das in vielen Situationen ab.

Egal wie du es drehst und wendest, irgendwo ist immer ein Haken.

 

Aber bei anderen klappt das doch auch. Sie müssen einfach die besseren Mütter sein!

Ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass keine Mutter das Gefühl hat, perfekt zu sein, sich aber trotzdem wünscht, die beste Mutter der Welt für ihr Kind zu sein. Irgendwann kommen jeder Mutter auch mal Zweifel, ob sie wirklich das Richtige tut. Was auch ganz normal ist, wenn man sein Kind über alles liebt und ihm das bestmögliche Leben bieten möchte.

Da drängen sich Fragen auf, die mir dann nicht aus dem Kopf gehen.

 

Was ist denn überhaupt eine perfekte Mutter?

Wann bin ich eine perfekte Mutter?

Und noch viel wichtiger: Muss ich überhaupt eine perfekte Mutter sein?

Wer legt fest, welche Kriterien eine perfekte Mutter ausmachen?

Diese Fragen kann dir niemand beantworten, außer du selbst.

 

Du musst auch nicht von der ganzen Welt als perfekte Mutter gesehen werden. Du bist es schon für dein Kind! Klick um zu Tweeten

 

Jede Mutter ist für ihr Kind die perfekte Mutter, auch mit allen ihren Ecken und Kanten.

Hör auf dein Bauchgefühl!

Unterscheide zwischen: Was wird von außen verlangt und was ist das Beste für mein Kind.

Du kennst es am besten. Vertraue dir und deinem Mutterinstinkt, deinem Gefühl.

Du musst nicht das tun, was andere von einer perfekten Mutter erwarten. Tu, was du fühlst, was das Beste für DEIN Kind ist.

Du bist die perfekte Mutter für dein Kind. Ihr seid das perfekte Team!

 

Dann spürst du, was zu tun ist. Dann weißt du, warum dein Kind so reagiert, wie es das eben manchmal tut. Dann kommst du darauf, warum es z.B. nachlässig in der Schule ist. Ist es wirklich faul oder beschäftigen es andere Dinge, die es daran hindern? Ist es über-oder unterfordert?

Du musst als Mutter nicht laufen wie ein Uhrwerk und du musst auch nicht von der ganzen Welt als perfekte Mutter gesehen werden.

Du bist es schon für dein Kind!

 

 KeepCool
Deine Daniela

P.S. Hast du schon einmal im Keep-Cool-Mama-College vorbei geschaut? Dort gibt es gerade ein tolles Eröfnungsangebot!

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